Donnerstag, 1. Dezember 2011

Mittwoch, 23. November 2011

Malta chessopen

Malta open


Grandmaster Stellan Brynell from Sweden wins Malta open!




Round 2 Board 1 The Maltese champion 2011 Colin Pace - Grandmaster Vladimir Burmakin.

INTE BARA SCHACK ..... Lars Grahn i bloggosfären

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Besök

Klev ut paa balkongen en natt.Jag hajade till, där stod nagot stort.Saag ut som en väska. Ett yrvaket huvud tittaden upp. En jättevraak !. Gick in och hämtade en hamburgare, men han lyfte när jag kom tillbaka. Var nog paa genomresa till AFrika där de övervintrar.

En kväll satt jag paa balkongen. Kände naat paa foten, där satt en stor kackerlacka.
Försökte sparka bort äcklet, han kämpade sig fast först.

Han sprang sen mot dörren, Jag fick tag i en sopkvast och ställde mig imellan. Det imponerade honom inte.
Jag gjorde ett dragskott med honom saa han flög över till andra sidan balkongen.
Han spang emot mig igen.
Nu lag jag av ett slagskott saa det sa "sack" när han slog i väggen.
Nu tänkte han till nagon minut och kröp sen under blomlaadan.

I förrgaar var det dags igen.När jag kom hem paa natten satte jag mig och slog paa tv.

Daa kommer han utspringande fraan mitt sovrum, som om han ville säga: Vem i helvete väcker mig mitt i natten!!

eller: Vem faan är inne i mitt hus!!

Han ställde sig 2 meter ifraan mig och psykade mig ett tag.Han kröp sen under diskbänken.

Jag har nu köpt kackelackaspray.Det ska honom nog faa att förstaa att det är jag som betalar hyran här!

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Riehen ist Schweizerschachmannschaftsvizemeister!

Riehen ist Vizemeister!



Riehen - Echallens 6½:1½

Hickl - Olivier ½:½
Buss - Sadéghi 1:0
Cvitan - Duratti 1:0
Kaenel - Vianin 1:0
Flückiger - Steenhuis 1:0
N. Grandadam - Charmier 1:0
Toth - A. Meylan 1:0
Schmidt-Schäffer - Lopez 1:0
Joueur Lausanne - Riehen 3½:4½

Tschernuschewitsch - Cvitan ½:½
Domont - Hickl 0:1
Netzer - Buss ½:½
Sermier - Kaenel ½:½
Riff - Flückiger ½:½
Ch. Lamoureux - N. Grandadam ½:½
Monsieux - Schmidt-Schäffer 1:0
Scapuso - Toth 0:1

Nationalliga-A-Schlussrangliste nach 9 Runden


1. Réti 14 (45)
2. Riehen 14 (42)
3. Zürich 12 (43)
4. Genf 12 (40½)
5. Luzern 12 (40)
6. Reichenstein 11 (38½)
7. Winterthur 7 (32)
8. Wollishofen 6 (31)
9. Joueur 2 (30/Absteiger)
10. Echallens 0 (17½/Absteiger).

In einem dramatischen Finale gewinnt Riehen den Vizemeistertitel, das beste Ergebnis der Klubgeschichte. Da Réti gegen Reichenstein auf Verlust stand und auch gegen Genf viel Glück benötigte, war der Titel für uns zum Greifen nahe.

Dass alle Mannschaften mit Titelchancen bestmöglich antreten würden, war von Anfang an klar. Wir erledigten unsere Aufgabe gegen Echallens ohne grössere Probleme. Réti hingegen zeigte sich gegen Reichenstein nervös und geriet unter Druck. Nur dank einem groben Fehler von Riff und zu wenig Selbstvertrauen vom Wirthensohn konnten sie sich ins Unentschieden retten. Dies hätte die Vorentscheiddung zu unseren Gunsten sein können, doch die Spannung verschob sich somit eher erwartungsgemäss auf die Schlussrunde.

Wir bekundeten gegen Lausanne mehr Mühe als erwartet. Ralph Buss geriet in eine etwas nachteilige Stellung, konnte sich jedoch im Endspiel retten. Dass Jörg Hickl früher oder später gewinnen würde, war zu erwarten. Doch da unterlief Sebastian plötzlich ein folgenschwerer Fehler und er geriet auf die Verliererstrasse. Dank dem mühsam erarbeiteten „Pflichtsieg“ von Bela Toth am letzten Brett gelang noch ein knapper Sieg. Dies hätte eigentlich zum Titel reichen müssen, stand doch mittlerweile Genf besser gegen Réti. Die Frage stelle sich, ob ein 4-4 resultieren würde oder ob Genf knapp gewinnen könne. Doch wie es so geht: In der Zeitnot: griff Miralles im 40. Zug (!) fehl, sonst hätte er seine Partie gegen Milov niemals verloren. Und Landenbergue liess sich in einer haltbaren Stellung immer mehr zurückdrängen, nach mehr als 6 Stunden Kampf entschied seine Niederlage den Titel. Bitter für Genf, das dadurch noch aus den Medaillenrängen fiel.

Trotz dem knapp verpassten Meistertitel darf für Riehen die Saison ruhig als sensationell bezeichnet werden. Vor der Saison hatte uns niemand zugetraut, dass wir um den Titel mitsprechen würden. Und ein Sieg gegen Rekordmeister Zürich, das darf sich sehen lassen! Sie hatten vorher viele Jahre lang keinen einzigen Wettkampf verloren, nach der Niederlage gegen uns waren sie so desorientiert, dass sie anschliessend gleich nochmals verloren…….

Es war die am stärksten besetzte Mannschaftsmeisterschaft aller Zeiten. Unter diesen Prämissen betrachtet ist der Vizemeistertitel noch wertvoller. Was hat zu diesem hervorragenden Resultat geführt!? Vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung. Dass Jörg Hickl eine sehr solide Performance abliefert, sind wir uns gewohnt. Doch dieses Jahr spielten auch Ognjen Cvitan und Nicolas Grandadam überragend.

Bericht: Peter Erismann

Dienstag, 25. Oktober 2011

Diverseschachnews



Die Schacholympiade 2010 in Khanty-Mansiysk (Sibirien)




Die durch die Organisatoren geänderte Charterflugzeiten sorgten im Vorfeld für viele rote Köpfe.

Vor Ort war dann aber alles bestens organisiert!

Das Wetter war wechselhaft, Erkältungen florierten.




Das Stadtzentrum von Khanty-Mansiysk war einzigartig und sehr stilvoll



.










Die Tutors !







Unsere liebe "Babysitterin/Betreuerin" Nastya alias Ananaska (Fraulein Ananas) löste alle (egal wie grosse oder kleine) Schweizer Probleme.


Die Frauen starteten ausgezeichnet mit 8 Mannschaftspunkten nach nur 5 Runden.Fielen dann aber zurück und landeten wie die Herren etwas unter den (nach Elo-Zahlen) Erwartungen.


Die Männer haben 50% von den Mannschaftspunkten erreicht, und landeten in der Schlussranglisteim mittleren Feld.

Die Abschlussfeier war organisatorisch fabelhaft. Es gab keine Wartezeiten und alles war perfekt !!











Nachher ging es zur Party. Gut besetzte Tische mit allem was das Herz begehrt.Alles was fehlte war der Kaviar. Sonst wurden wir aber so richtig verwöhnt.



Die Organisatoren in Khanty-Mansiysk haben eine ausgezeichnete Schacholympiade auf die Beine gestellt - viel besser als von einigen Leuten befürchtet.

Oliver Kurmanns Fotos
Nastyas Fotos





1-4-2010
Ihre Schachbretter können sie in die Ecke schmeissen.

Um mehr Sponsoren zu finden, hat die FIDE beschlossen, die Schwarzweissbretter zu verbieten.

Die ab 10-4-2010 einzig erlaubten Schachbretter sehen so aus:


Bretter können am 8-4-2010 hier gekauft werden.



Alle erhalten beim Kauf einen Beleg.

Den Antrag des Fernschachverbandes, alle Mitglieder mit Ehrenwort bestätigen zu lassen, dass sie zu Hause nicht mehr auf Schwarzweissbrettern analysieren werden, hat die FIDE jedoch abgelehnt.

Laut nicht bestätigten Informationen haben die USA Truppen geschickt, um die FIDE zu übernehmen.




Wassily Smyslow 1921-2010







Wassily Smyslow 1921-2010


Smyslowpartien

Smyslow Singt:







Teil-Interview auf ICC

Mit Papa Joe auf English.

Schweizer Fideratings
1-3-2010



Die Schweiz ist Pokereuropameister

75% von der Mannschaft bestand aus Exschachspielern.
3 von Links Rino Mathis (irgendeiner Zürcherclub),
4 vl Anton Allemann (SG Riehen) und
5 vl Severin Walser (SG Zürich).
Mehr.


Führungsliste des SSB




  1. Die bessere Übersicht hilft nicht. (Im Discovery konnte er nur via Periskop analysieren, da die Figuren nicht auf dem Brett bleiben wollten wegen der Schwerelosigkeit)



The leading Swedish newspaper Dagens Nyheter is covering a chess game between the astronaut Christer Fuglesang, who is orbiting Earth in the International Space Station, and the Swedish public. Fuglesang was transported to the ISS by the space shuttle Discovery, which blazed into orbit on August 28 with seven astronauts on board

Gestern war es 9-9-09, Heute haben wir den Besucher Nr. 9909.







Austria All Time Money PokerList
Nr 1 IM Ivo Donev
Nr 5 IM Harry Casagrande
Nr 9 GM Josef Klinger



Ivos Pokerblog at Intellipoker.com
wikipedia about Ivo


Switzerland All Time Money List
Nr 4, 5 und 29 sind Exschachspieler.






Tranchantpokertourfinale in Basel 2009


Steven Bühler aus Basel gewinnt und kriegt dafür 46200 Sfr + 1 WM-ticket.
Schachgrossmeister Jenni wird Sechster.




Chess Classic Mainz 2009 (CCM9)

8. FiNet Open
Weltgrößtes Chess960 Schnellschach-Open


16. ORDIX Open
Weltgrößtes Schnellschach-Open


Nakamura ist Ficherschachweltmeister 2009






Chessbaserapport

Aronian ist Schnellschachweltmeister 2009
Rybka ist Computerfischerschachweltmeister 2009





SG Zürich , Jubiläumsturnier


200 Jahre Schachgesellschaft Zürich (1809 - 2009), Jubiläumsturnier
Veranstalterhomepage


Runde 1
Anastasia Gavrilova (SG Wollishofen) - IM+WGM Elena Sedina (Mendrisio) 1-0 !

Ana mit Sekundant.
Impressionen Runde
23456789
Rangliste Meister Pelletier Zehnter, WIM-Norm für Anastasia Gavrilova


Angriffsschach aus Rüti.
Als_18-jaehrige bereits zweifache Olympionikin
Rangliste Open



Simultan-Gala an 200 Brettern
Staechelin- Kramnik remis! Gratulation!
Viswanathan Anand 23:2 (Remis: Enrique Almada, Marc Potterat, Florian Schiendorfer, Robert Mollet).
Wladimir Kramnik 23½:1½ (Remis: Anastasia Gavrilova, (Partie) Ruedi Staechelin, André Meylan).
Veselin Topalow 21½:3½ (Sieg: Payman Mohajerin, Sebastian Müer / Remis: Jean-Marc Horber, Noël Studer, Jürgen Walz).
Garry Kasparow 23:2 (Remis: Pawel Silberring, Lars Rindlisbacher, Oliver Zier, Benedict Hasenohr).
Anatoly Karpow 20½:4½ (Sieg: Gérard Nüesch / Remis: Karl-Iversen Lapp, Christoph Kuert, Peter Gehrig, Adrian Siegel, Jean-Pierre Doran, Kurt Buntschu, Kurt Gretener).
Viktor Kortschnoi 22½:2½ (Sieg: Holger Namyslom / Remis: Florian Zarri, Sebastian Wüthrich, François Zutter).
Boris Spassky 19½:5½ (Remis: Andrin Wüest, Simon Stoeri, Hassan Sadéghi, Aleksandar Rusev, Damian Karrer, Pierre Meylan, Stefan Zollinger, Peter Pfiffner, Axel Eger, Beat De Martin, Colm O’Muireagain).
Ruslan Ponomarjow 25:0.



Rapidturnier+Simultangala an 200 Brettern


Kunst-Schach

Naked Chess from jen on Vimeo.




Naddl möchte lieber einen Riehener als Spieler.Wir haben deswegen 3 Kandidaten ausgesucht. Die Vorneseite wird erst gezeigt wenn Naddl gewählt hat.







.Nackterhautkunst von SGriehen





Art Basel 2009



Der "Pianoschachjukebox von Guido van der Werve wird bei Art Basel Mitmachen.







Guido van der Werve
info@roofvogel.org | www.roofvogel.org
skype:guidovanderwerve |








Fischers Schachbücher sind verkauft für......?0.000$..






SEM in Grächen


Webmeister noch gut im Rennen nach Remis gegen Clubkollege Känel in Runde 7.




Känel noch gut im Rennen nach Remis gegen Clubkollege Webmeister in Runde 7.




Viele hundert Meter geschrumpft hatte der Gletscher seid 1999.


Hier lag vorher der Gletscher.Jetzt gibt es hier Jungbäume.
video


Programmers tournament 2008

Schachprogrammturnier in Belgien
Das von Basel angereiste Team (Program = Marguis, Developer = Roland
Marquis
und Operator = Roland Ekström) kam nicht über den erwarteten
letzten Platz hinaus.


Die Gegner waren aber nicht zweitklassig.Resultate

Runde 3: Marquis gegen den 12fachen Weltmeister Schredder. Hier mit Ihren
Developer Roland Marquis und Stefan Meyer-Kahlen.



Partie


Hier kannst du selber gegen Schredder spielen.






Der Turnierlokal.


Hier mehr Photos
(von der Veranstalter Richard Pijl


video


Der Operator führt die Züge auf dem Brett aus und gibt die des
gegnerischen in den Computer ein.
Es geht locker zu, da die Programme nicht hören können.

video







Onlinespielen Gratis

Freechess.org

Sie ist absolut unkompliziert zum Sofortspielen geeignet und obendrein erst noch kostenlos. Man muss nicht einmal einloggen.

1.Link „login now
2. es lädt sich eine Java shell, geht paar Sekunden
3. nichts ausfüllen/eintragen, sondern einfach „login as guest“ drücken.
los geht’s


Hier ist noch einer Gratisseite zum Onlinespielen.
Schacharena.de






Wenn es zu sudden-death geht(z.b bei SEM),
so bin ich dagegen dass die Preisgeldunterschiede zwischen nr1 und 2 oft hoch sind.
Hier haben wir einen perfekten beispiel warum:
Amerikanischedameneinzelmeisterschaftsentscheidigungspartie
(Video)
Offene Brief von Irina Krush



)

Montag, 17. Oktober 2011

Jonas skrapar.

Jonas%20Isberg%20skrapar%20Triss

Dienstag, 30. März 2010

Wieder überfall.

Basel

Mittwoch, 24. März 2010

Turnierchips für 800.000 erbeutet.

Exbackgammonspieler Carsten Joh im Vordergrund wird nachher gegen den neuen Chipleader mühe haben.

Montag, 30. November 2009

New Endgame theory

Back in 1976 I had the pleasure of doing my military service in the Swedish army. I slept in a bunk bed beneath soldier Pakkaanen who one day stuck his head out and said

'Do you play chess Lightcastle?'

As I was Swedish vice champion that year I said that I did.

I took the black pieces and employed 'The Black knights tango', a system that Grandmaster Stuart Conquest had success with in the recent European Championship.



White to move and loose.



Final position (0-1)in Delchev-Conquest







Delchev stands up after his novelty.


After around 60 moves we reached the following position



and soldier Pakkaanen continued to play as if his life depended on it. I found this quite reassuring as if we were going to war it's good to have comrades who would fight to the bitter end.

The thing that really taxed my brain was trying to work out if this was an opening, middlegame or endgame. Perhaps an endgame for him and an opening for me or perhaps the real answer is

opening + endgame

________________ = middlegame


2


However the white chanses shell not be underestimated, as the following example shows.





Anyway the battle raged for another 60 moves or so until we reached the position in Diagram 3.







diagramm 3


After around another 40 moves we reached the position in Diagram 4 (roughly).







diagramm 4


Soldier Pakkaanen, who had been on the offensive and had chased me round the board several times, suddenly spoke for the first time during the game.

' I don't see how to checkmate. Are you sure it's possible?'

'I don't know' I lied . I didn't see why I should enlighten him. Maybe he will want to play for big bucks later. Who knows?

There were another 5 or 6 soldiers in the room so Pakaanen asked them if it was possible to mate with king against king. Nobody knew.

So the game continued and he chased me round the board once more before finally deciding that the task was beyond his powers and proposed that we call the game a draw. Fair enough, I said.

Recently I got hold of this endgame video and after careful study I now know that it is a win and not a draw as I thought previously.

I am much relieved as for a third of a century the thought that I had lied to Pakannen had weighed heavily on my conscious.

And I am not even a catholic so there was no-one to ask for forgiveness.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Schachmannschaftseuropameisterschaft


Liebe Roleksbesucher,

Roland hat mich eingeladen, Euch waehrend den naechsten Tagen aktuell von der Mannschafts-EM in Novi Sad zu berichten. Ihr werdet taeglich auf dem Neuesten gehalten.

1. Tag 21.10.

Wir, d.h. Victor Kortchnoi, Florian Jenni, Roland Ekstroem, Joe Gallagher und ich, sind gestern Abend nach einer reibungslosen Reise gesund und munter in Novi Sad angekommen.

Yannick Pelletier wird heute Abend zu uns stossen.

Heute Abend wird die Eroeffnungszeremonie im Hotel Park stattfinden, wo wir auch logieren.


Moeglicherweise werden wir anschliessend auch die Paarungen der 1. Runde erfahren, wonach wir bzw. ich die definitive Aufstellung unseres Teams fuer die 1. Runde festlegen werde. Dabei muessen wir die Brettreihenfolge einhalten *Kortchnoi, Pelletier, Jenni, Ekstroem, Gallagher*, muessen aber noch bestimmen, wer nicht spielt.

Die 1. Runde startet morgen, dem 22.10., um 1500Uhr.


bis bald


Martin Leutwyler, Coach




Liebe Roleksbesucher,
Die Spieler haben mir heute einen tollen Einstand als Coach beschehrt! 2,5-1,5 Sieg gegen die Ukraine!
Wir traten ohne Yannick Pelletier an, da sein Flug von Marseille nach Muenchen so viel Verspaetung hatte, dass er seinen Weiterflug nach Belgrad verpasste und erst heute anreisen konnte...Joe Gallagher hat ihn aber hervorragend vertreten.
Aber der Brettreihe nach...*aus dem Blickwinkel von mir*

Am 1. Brett zog Viktor Kortchnoi gegen Volokitin zu meiner Ueberraschung nach 1. d4 f5 2. Dd3 a tempo, wonach Volokitin einmal 10-15 Minuten ins Nachdenken verfiel...Volokitin baute sich danach aber gut auf und rang Victor Kortschnoi schon bald einen Bauern gegen etwas wenig Kompensation ab. Dabei geriet der Ukrainer aber unter starken Zeitdruck, in dem er den Vorteil nicht festhalten konnte und seinerseits in leichten Nachteil geriet. Kurz nach dem 40. Zug konnte er (Volokitin) ins Remis-Turmendspiel abwickeln.
Am 2. Brett habe ich nicht so viel mitbekommen, ausser dass Florian Jenni mit Schwarz in einer Spanischen Partie schon bald nach der Eroeffnung nicht mehr so ueberzeugend stand und bald einmal in ein schlechtes Endspiel mit je 2 Tuermen, ungleichfarbigen Laufern, Bauer weniger und sogar noch Doppelbauer abwickeln musste. Dieses Endspiel schien er aber besser zu verstehen als sein Gegner GM Efimenko....und nach einigen Ungenauigkeiten Seiten des Ukrainers konnte Florian das etwas glueckliche remis erzwingen.
An Brett drei wurde Roland Ekstroem mit Weiss von seinem Gegner GM Drozdevskij bereits nach 5 Zuegen aus seiner Vorbereitung geworfen. Es entwickelte sich eine recht uebersichtliche katalanische Partie mit leichtem Vorteil fuer Roland, wobei recht zuegig immer mehr Holz vom Brett verschwand. Die Remisbreite wurde dabei nie ueberschritten und so einigte man sich als erstes Brett auf ein Remis.
Am 4. Brett versuchte der junge Ukrainer GM Kryvoruchko Joe Gallagher mit einer fruehen Najdorf-Neuerung und einer aggressiven Koenigsfluegel-Attacke in Verlegenheit zu bringen. Joe konterte aber ganz geschickt und im Nu stand der unrochierte weisse Koenig seinerseits im Zentrum des Geschehens. Unter den vielen erfolgversprechenden Fortsetzungen waehlte Joe letztlich den Uebergang ins sicher gewonnene Endspiel...und da dies die letzte laufende Partie war, sicherte uns Joe somit diesen tollen Sieg.

Viele Gruesse und bis bald

Martin Leutwyler



Liebe Roleksbesucher,


heute war nicht unser Tag!...vielleicht haetten wir uns an *never change a winning team* halten sollen...


von Brett zu Brett...*aus meiner Sicht vor Ort ohne Compi*

An Brett 1 versuchte Victor Kortchnoi mit anspruchsvollem Schach einen weissen Eroeffnungsvorteil gegen den nimzoindischen Aufbau des Technikers GM Almasi zu erzielen...dabei dauerte es aber relativ lange, bis er rochierte, was in der Folge bereits einen Bauern kostete. Diesen Nachteil konnte Victor Kortchnoi in der Folge nicht mehr wett machen, obwohl wir Mannschaftskollegen uns im Turmendspiel mit Bauer weniger noch eine Weile gewisse Hoffnungen auf den halben Punkt gemacht haben.

An Brett 2 lief Yannick Pelletier in eine von seinem Gegner GM Berkes weit vorbereitete Variante (Nimzoindisch mit 4. Lg5). Yannick verbrauchte schon frueh viel Zeit, waehrend sein Gegner dank dem Zeitbonus von 30 Sekunden pro Zug sein Zeitkonto sogar erhoehte. Bereits im fruehen Mittelspiel sah Yannicks Stellung nicht mehr schoen und gut aus und er musste dann auch als erster seine Partie beenden...mit einer Niederlage.

Am 3. Brett lieferten sich Florian Jenni und GM Gyimesi ein spanisches Duell (von der Eroeffnung her), das die ganze Partie hinweg recht uebersichtlich verlief und die Remisbreite nie verliess.

Am 4. Brett ging Roland Ekstroems Gruenfeld-Vorbereitung gegen fruehes weisses g3 ganz gut auf. Sein Gegner mit Weiss, GM Ruck, konnte so nichts aus der Eroeffnung herausholen. Bei dieser Partie war ich als Coach ein erstes Mal gefragt, als Roland mich fragte, ob er, falls er das Gefuehl bekaeme, fast ohne Gewinnchancen leicht schlechter zu stehen, remis anbieten koenne...

schweren Herzens sagte ich ihm zu, obwohl die anderen Partien zu diesem Zeitpunkt nicht besonders gut aussahen....nun, Roland stand in der Folge dann gar nicht schlechter und in ausgeglichener Stellung ohne Gewinnchancen wurde dann trotzdem das gerechte Remis vereinbart.

1-3 gegen Ungarn - leider konnten wir unseren Exploit von gestern nicht wiederholen. Morgen kommt es zum Kraeftemessen mit den Franzosen!

Viele Gruesse und bis bald

Martin Leutwyler



Liebe Roleksbesucher,


leider haben wir heute erneut eine Niederlage kassiert, diesmal ungluecklich 1,5-2,5 gegen Frankreich.




Am 1. Brett geriet Victor Kortchnoi nach einem Qualitaetsopfer von GM Bacrot bald in eine schwierig zu verteidigende und somit muehsame Stellung. Trotz aus meiner Sicht hartnaeckigem Widerstand musste er kurz nach der Zeitkontrolle die Partie aufgeben. Selber meinte Victor Korchnoi etwas enttaeuscht nach der Partie zu mir, dass er ohne Widerstand verloren habe *wohl etwas uebertrieben*...morgen aber will er unbedingt wieder dabei sein, um die Scharte (vielleicht einmal gegen einen Spieler deutlich unter 2700Elo) auszuwetzen.

Am 2. Brett opferte Yannick Pelletier in einer katalanischen Partie frueh einen Bauern, konnte dafuer aber den in dieser Eroeffnung typischen positionellen Druck (fast wie Kramnik) aufbauen. Nach eigener Aussage spielte er dann im Mittelspiel einen ungenauen Zug, wonach GM Fressinet den Bauern zurueckgeben und sich solide organisieren konnte, so dass letztlich ein Remis-Springerendspiel entstand. Diese Partie war als erste fertig.

Am 3. Brett hatten wir vor Ort die groessten Hoffnungen auf einen Sieg. Roland Ekstroem ueberspielte mit Schwarz GM Edouard in einem Damengambit und hatte zwischenzeitlich Turm und x Bauern fuer 2 Springer...Roland sprach von (unzaehlbar vielen Bauern). Weiss verteidigte sich aber geschickt und so war der Gewinnweg, den es nach unserer Meinung irgendwo geben musste, nicht einfach zu finden...





48-Ta5 ! gewinnt (49 Kd6 g4 50 Ta1 Tc4 51 Te1 Td4+ 52 kc6 Taxa4 -+.


am Ende musste sich Roland mit einem Remis im reinen Turm gegen Springer-Endspiel abfinden.

Am 4. Brett spielte Joe Gallagher gegen den bekanntlich theoriegewaltigen 18-jaehrigen GM Feller 1. d4 mit der Begruendung, dass er sich nicht drei vier Stunden in der Vorbereitung mit allen Hauptvarianten in Najdorf und Drachen abmuehen wolle, um danach irgendwo ueberrascht zu werden - eine aus meiner Sicht ganz kluge Entscheidung.
Es entstand ein Damenbauernspiel nach 1. d4 Sf6 2. Lf4 nebst Zuegen wie e3, h3, Sbd2 usw., wohl genau das richtige gegen diesen Gegner, denn Joes Stellung wurde immer wie besser und nach der Zeitkontrolle sah das Endspiel mit dem Laeuferpaar gegen Laeufer und Springer, mit einem Freibauern (bei je zwei Bauern) und einem aktiven Koenig fast so vielversprechend aus wie Rolands Stellung. Leider fand auch Joe den Gewinnweg nicht...dafuer dann der Computer, als wir zurueck im Hotel waren.
Schweizerpartien Runden 1-3.

Morgen treffen wir auf Finnland und ein Sieg ist natuerlich unser Ziel.
Mannschaftsaufstellungen
Resultate Runde 3
Rangliste nach Runde 3
Europeechecs



Viele Gruesse
Martin Leutwyler


Liebe Roleksbesucher,

heute blieben die raschen 1-0-Siege im Gegensatz zu den Vortagen aus...in der 2 Runde verlor naemlich GM Laznika (Tschechien) 0-1 ff. weil er 15 Sekunden zu spaet am Brett sass und in der 3. Runde verlor GM Delchev (Bulgarien) nach 1. d4 0-1, weil sein Handy nach ein paar Sekunden klingelte...


Schlussstellung (0-1)



Delchev steht nach seiner historischen Neuerung auf.

Zu unseren Partien gegen Finnland...*wiederum gemaess meinen Eindruecken vor Ort*
An Brett 1 missglueckte Victor Kortchnoi mit Schwarz die Eroeffnung gegen GM Nyback voellig. Nach bogoindischen Eroeffnungszuegen erinnerte mich die Stellung bald an einen geschlossenen Katalaner, bei dem jedoch die schwarzen Leichtfiguren denkbar schlecht und unkoordiniert postiert waren. Dies kostete in der Folge einen Bauern bei weiterhin schlechter Stellung und letztlich die Partie. Victor Kortchnoi meinte, dass er *die Eroeffnung schrecklich gespielt habe* und auch, *dass er wie ein Kind gespielt habe* und *nie Spiel hatte*, was wohl objektiv den Partieverlauf widergibt.
An Brett 2 spielte Yannick Pelletier mit Weiss eine schoene und souveraene englische Partie gegen IM Karttunen. Im Mittelspiel verlor sein Gegner zuerst einen Bauern, dann einen zweiten und im letztlich entstandenen Doppelturmendspiel hatte er keine Muehe, den ganzen Punkt einzufahren.
An Brett 3 war es fuer mich interessant zu sehen, wie sich die beiden Spieler eroeffnungpsychologisch verhielten. Von Florian Jenni wusste ich, dass er sich fuer diese Partie das von ihm eher seltene Skandinavisch gegen erwartetes 1. e4 zurecht gelegt hatte. Nun kam von IM Agopov aber 1. d4 aufs Brett, was Florian normalerweise mit Nimzo-oder Damenindisch beantwortet...nun, er dachte eine Weile nach und spielte 1...Sf6, wonach 2. c4 a tempo kam. Nun investierte Florian wieder einige Minuten, um dann 2...c5 hervor zu zaubern. Der Moment, wo offensichtlich auch sein Gegner aus der stundenlangen Vorbereitung geworfen wurde...auch er begann bereits im 3. Zug mit minutenlangem Nachdenken, ehe er dann 3. Sf3 zog...es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die Florian eigentlich nicht verlieren konnte. Im Bestreben, mehr als ein Remis zu erzielen, agierte er aber nicht vorsichtig genug und musste Weiss die Initiative, dann einen ersten Bauern und nach dem erzwungenen Damentausch einen zweiten Bauern ueberlassen und somit die Partie.
Am 4. Brett bei Joe Gallagher gegen FM Luukkonen war das Brett schon nach wenigen Zuegen in Flammen...ich konnte die Stellung nach der Eroeffnung nicht beurteilen, Joe waehnte sich im Vorteil und sein Gegner sich auch, wie sich nachtraeglich heraus stellte. Gemaess Joe waehlte sein Gegner dann prinzipiell immer den kompliziertesten Zug, was Joe viel Bedenkzeit kostete. Er bekam die Stellung aber immer besser in den Griff, opferte die Qualitaet fuer ein paar Bauern und einem im Zentrum verbliebenen Koenig. Es resultierte letztlich ein Endspiel mit zwei Mehrbauern, das Joe gekonnt zum 2-2 verwertete.
Der erhoffte Teamsieg blieb aber leider aus. Morgen gegen Bosnien soll es endlich wieder besser werden.
Viele Gruesse
Martin


Liebe Roleksbesucher,

endlich wieder ein Sieg! 3-1 gegen Bosnien-Herzegovina! Heute ist vieles fuer uns gelaufen...aber der Reihe nach, wie ich es vor Ort erlebt habe...
An Brett 1 konnte Victor Kortchnoi gegen den 100Elo weniger aufweisenden GM Dizdarevic mit Weiss gegen einen Igel spielen....und es gelang ihm ueberzeugend, den aus seiner Sicht sowieso minderwertigen Igel zu knacken, was ihm nach eigener Aussage natuerlich nicht immer gelingt. Erwaehnenswert ist, dass sich GM Dizdarevic stark unter Stellungs-und Zeitdruck stehend einzuegig Dh7 Matt setzen liess...wie seinerzeit Kramnik gegen Deep Fritz.


Emir "Napoleon"Dizdarevic fand sein Waterloo.



Interessant fand ich auch Victor Kortchnois Aussage, dass er die vorhergehenden Runden nicht zuletzt deshalb verlor, weil er sich in den letzten Jahren so starke Gegnerschaft wie GM Almasi und GM Bacrot nicht mehr gewohnt ist und er die Risiken, die er gegen solche Leute eingehen kann und darf, nicht mehr so klar einschaetzen kann, wo er - auch gemaess seiner Aussage - ja in letzter Zeit immer gegen Junioren, alte Leute und Frauen spiele.
Am 2. Brett hatte Yannick Pelletier mit Schwarz gegen IM Stojanovic 1. e4 d6 2. d4 Sf6 3. Sc3 e5 4. dxe5 dxe5 5. Dxd8 Kxd8 vorbereitet, also ein Spiel ohne Damen. Tatsaechlich gelang es ihm, die Stellung auszugleichen und mit dem Laeuferpaar gegen das Springerpaar zu spielen. Er lehnte ein fruehes Remisangebot ab, musste aber in Zeitnot trotzdem noch eine Remisschaukel zulassen.
Am 3. Brett spielte Florian Jenni eine Art Igel im Anzug, nachdem er in der Vorbereitung festgestellt hatte, dass sein Gegner IM Bogut x verschiedene Sizilianer spielt, praktisch nie zweimal die gleiche Variante...ueberhaupt wird mir hier an diesem Turnier bewusst, wie wichtig die Vorbereitung bei so hochkaraetigen Turnieren ist...z.B. verbrauchte GM Aronian gestern fuer seine 45-zuegige Partie mit Schwarz gegen GM Miladinovic nur 30 Minuten, waehrend er heute gegen GM Bacrot in der Moskauer Variante der Slawischen Verteidigung

Bacrot-Aronian

(Partie)

in eine Neuerung reinlief und selber um den 20. Zug herum schon fast keine Zeit mehr hatte...zurueck zu Florian Jenni...in einer zumindest fuer mich als Aussenstehenden komplizierten Partie gelang es ihm, in Zeitnot in ein hoechstwahrscheinlich gewonnenes Endspiel mit je Dame, Turm, ungleichfarbigen Laeufern und 3 Bauern abzuwickeln...Sein Gegner machte ihm die Siegfuehrung dann noch besonders einfach, indem er ein zweizuegiges Matt uebersah...
Am 4. Brett ging die ca. 3-stuendige Vorbereitung von Roland Ekstroem voll auf. Er verzichtete auf seine beliebten Caro-Can und Skandinavisch, um seinen Gegner, FM Galic, mit der Berliner Mauer im Spanischen zu ueberraschen...und prompt wich sein Gegner von der Hauptvariante ab, was Roland aber nicht beunruhigen konnte, denn er hatte sich auch diese Nebenvariante angeschaut. Kurzum, Roland stand nach diversen Abtauschen sogar minimal besser und konnte es sich erlauben, ohne Verlustgefahr ein Remisangebot abzulehnen...so scheinbar locker (natuerlich steckt viel Vorbereitungsarbeit dahinter) mit Schwarz auszugleichen, ist natuerlich auch fuer mich als Coach eine Sache, die ich waehrend eines Wettkampfes sehr gerne zur Kenntnis nehme. Nun, der minimale Vorteil liess sich leider nicht ausbauen, so dass Roland spaeter trotzdem ins Remis einwilligen musste.

Schweizerpartien Runden 4 + 5

In der Rangliste

sind wir nun mit sowohl 50% Mannschaftspunkten wie Einzelpunkten
im Soll. Wenn wir mit 50% abschliessen koennten, waere dies ein gutes Resultat.


Paarungen Runde 6.



Viele Gruesse
Martin



Liebe Roleksbesucher,
der zweite Sieg in Folge ist Tatsache geworden...und zwar sogar gegen die hoeher eingestuften Kroaten. Unser Team zeigte wie immer eine sehr kaempferische Einstellung. Wir hatten bisher kein einziges Kurzremis, wenn ich mich richtig erinnere.
Am 1. Brett spielte Victor Kortchnoi Franzoesisch, was von seinem Gegner GM Stevic mit der Vorstossvariante beantwortet wurde. Victor Kortchnoi packte eine neue Idee aus und opferte eine Figur fuer zwei Bauern, um aber dann anschliessend ungenau fortzusetzen und in eine seiner Meinung nach schlechte Stellung zu gelangen...ploetzlich hatte er aber vier Bauern fuer die Figur und auf meine Frage nach der Partie hin, wie er die Stellung beurteilte, meinte er *ich habe die Stellung selber nicht verstanden*. Aus meiner Sicht hatte sein Gegner aber vergleichsweise aktive Figuren, die es ihm erlaubten, das Remis zu erzwingen.
An Brett 2 spielte Yannick Pelletier mit Weiss gegen GM Kozul eine positionell fuers Auge schoene Koenigsindisch-Partie und konnte sich am Damenfluegel einen starken a-Freibauern (zudem Mehrbauer) erkaempfen und zudem den Koenigsfluegel gegen taktische Schlaege geschuetzt halten...in gewonnener Stellung bei knapper Bedenkzeit verlor er kurz vor dem 40. Zug jedoch die absolute Kontrolle ueber die Stellung, so dass sein Gegner ganz gefaehrlich in seine Stellung eindringen konnte...immerhin hatte sich Yannick die Moeglichkeit des Dauerschachs offen gelassen, was er leider in Anspruch nehmen musste. Ein verschenkter halber Punkt.
Am 3. Brett spielte Florian Jenni Franzoesisch gegen GM Saric. Er geriet wegen einem uebersehenen feinen Damenmanoever von Weiss in eine sehr gedrueckte Stellung (u.a. Th8, Dg8, Kd8 und passive Springer, dafuer ein solides geschlossenes Zentrum (Bauern f5, e6, d5 gegen weisse Bauern e5, d4)), konnte sich aber allmaehlich befreien und seine Stellung laufend verbessern. Gegen schaetzungsweise den 25. Zug hin hatte er seine Stellung rechtzeitig konsolidiert, um angesichts des Matchstandes (Joe hatte remis gespielt, Yannick stand auf Gewinn und Victor Kortchnoi unklar bzw. nach Gefuehl von Florian schlechter) einer Zugwiederholung auszuweichen und auf Gewinn zu spielen, was ihm letztlich gelang - eine tolle kaempferische Leistung. Da er als letzter fertig wurde, sicherte er uns den verdienten Sieg!
Am 4. Brett bereitete sich Joe mit Weiss intensiv (d.h. ca. die drei zur Verfuegung stehenden Stunden nach Bekanntgabe der Paarungen) auf die Rauser-Variante des Sizilianers von Jankovic vor, konnte es aber trotzdem nicht vermeiden, dem Gegner in eine Variante zu laufen, welche dieser gemaess seinen eigenen Aussagen vor vier Wochen bis ca. zum 25. Zug schon einmal gespielt hatte...es resultierte ein Doppelturmendspiel mit Mehrbauer fuer Joe, aber dieses sah nur auf den ersten Blick vorteilhaft fuer Weiss aus. Joe Gallagher bemerkte aber die Gefahr und musste das Remis durch Zugwiederholung erzwingen. Er war als erster mit seiner Partie fertig.

Bo. 20 Croatia (CRO) Rtg - 25 Switzerland (SUI) Rtg 1½:2½
12.1 GM Stevic Hrvoje 2624 - GM Korchnoi Viktor 2566 ½ - ½
12.2 GM Kozul Zdenko 2588 - GM Pelletier Yannick 2589 ½ - ½
12.3 GM Saric Ivan 2573 - GM Jenni Florian 2500 0 - 1
12.4 GM Jankovic Alojzije 2548 - GM Gallagher Joseph G 2464 ½ - ½

Rangliste


Apropos Zugwiederholungen...es faellt mir zumindest bei unseren Partien auf, das fast alle bisherigen Remis durch Zugwiederholungen nach vorherigem richtigen Kampf zustande gekommen sind...bei Roland Ekstroem z.B. mussten von den letzten sechs Gegner (inkl. SMM) fuenf das remis auf diese Art erzwingen...
Noch eine ganz andere Beobachtung, die ich beim Rumlaufen waehrend den letzten Runden gemacht habe...es faellt mir v.a. bei GM Aronian und GM Bacrot und auch den Aserbaitschanern um GM Radjabov auf...die sind alle staendig am Wasser und Cola trinken...und kaum ein Zug wird gemacht, ohne vorher einen Schluck aus dem Becher genommen zu haben...und da ich von unseren Spielern (insbesondere Joe, Roland und auch Yannick) das Bananenessen *gelernt* habe, werden wohl meine SMM-Mannschaftskameraden in Zukunft ganz schoen staunen, wenn ich nun ploetzlich mit literweise Wasser und mehreren Bananen zu den Mannschaftswettkaempfen auftauche...

Paarungen Runde 7

Viele Gruesse und bis morgen
Martin


Liebe Roleksbesucher,
unglaublich!...auch gegen die Englaender gewinnen wir 2,5 - 1,5!
An Brett 1 spielte Victor Kortchnoi mit Schwarz gegen GM Adams Caro-Can. Waehrend mir, Roland Ekstroem und dem heute zuschauenden Joe Gallagher die Stellung von Victor Kortchnoi schon bald nicht mehr besonders gefiel - GM Adams hatte ohne Damen auf dem Brett das Läuferpaar und freieres Spiel - hielten Victor Kortchnoi selber und Florian Jenni die schwarze Stellung fuer einigermassen ok. Bei beiderseitig noch etwa 15 Minuten restlicher Bedenkzeit offerierte Victor Kortchnoi remis, was GM Adams annahm. Diese Partie war als erste fertig.

Schlimmer war es für die Engländer nur in Hastings im Jahr 1066.


Am 2. Brett geschah ein Kuriosum...ohne es zu wissen, wiederholte GM McShane mit Schwarz gegen Yannick Pelletier (wiederum mit Weiss wie gestern) dessen gestrige Partie gegen GM Kozul bis zum 14. Zug. Diesmal konnte Yannick jedoch keinen Vorteil erzielen, liess aber seinerseits auch nichts anbrennen, so dass die Partie kurz vor der Zeitkontrolle in ausgeglichener Stellung remis gegeben wurde.
Am 3. Brett sah die Stellung und auch die Bedenkzeit von Florian Jenni mit Schwarz gegen GM Conquest schon bald sehr kritisch aus...ich hoffte zu diesen Zeitpunkt, dass entweder Yannick oder Roland die zu erwartende Niederlage werden kompensieren koennen, obwohl sie beide keinen nennenswerten Vorteil hatten...aber dann geschah das Unglaubliche...mit einer bewundernswerten Coolheit spielte Florian in komplizierter Stellung die letzten 15 Zuege vor der Zeitkontrolle im 30-Sekunden-Modus...er liess die Uhr 15 Mal bis auf unter 10 Sekunden (mehrmals sogar bis 2 Sekunden) ablaufen, und rettete sich auf mirakuloese Art in die Verlaengerung. Das entstandenen Endspiel mit Turm-Laeufer (Conquest) gegen Turm-Springer (Florian) war immer noch besser fuer Weiss, aber Florian fand weiterhin die besten Zuege, so dass am Ende sogar Conquest das Remis erzwingen musste und uns den Gesamtsieg ueberlassen musste.
Am 4. Brett sass heute unser Matchwinner Roland Ekstroem. Vor der Partie hatte er ein etwas ungutes Gefuehl, weil er sich bei der morgendlichen Vorbereitung etwas zu lange mit der katalanischen Variante 6...dxc4 aufgehalten hatte und somit fuer alle anderen katalanischen Abzweigungen etwas wenig Zeit hatte.
Am Brett umging er dann mit Weiss gegen GM Gordon geschickt mit 1. Sf3 Sf6 2. c4 e6 3. g3 d5 4. Lg2 Le7 5. d4 die 4...Lb4+-Variante. Dann musste er aber mit dem geschlossenen Katalanen (6...c6 statt 6...dxc4) Vorlieb nehmen. Ca. im 10. Zug wich Roland von der Hauptvariante ab und prompt fand sein Gegner die Ausgleichsvariante nicht. Roland konnte einen kleinen Vorteil bis ins Endspiel (je Dame und Turm) behalten, wo er dann nach einem Bauerngewinn bald auf Gewinn stand und diesen auch souveraen verwertete. Auch Victor Kortchnoi hatte sichtlich Freude an der schoenen Endspielfuehrung von Roland.

Bo. 18 England (ENG) Rtg - 25 Switzerland (SUI) Rtg 1½:2½
8.1 GM Adams Michael 2682 - GM Korchnoi Viktor 2566 ½ - ½
8.2 GM McShane Luke J 2615 - GM Pelletier Yannick 2589 ½ - ½
8.3 GM Conquest Stuart C 2563 - GM Jenni Florian 2500 ½ - ½
8.4 GM Gordon Stephen J 2535 - IM Ekstroem Roland 2488 0 - 1

Die Partien

Ranglist nach Runde 7

Morgen spielen wir gegen Serbien 1 und der Traum vom 4. Sieg in Folge lebt.



Brett 1 für Serbien : Ivan Ivanisevic (früher Sorab und Birsfelden).

Ab 15.00 Uhr gibt es:
Livepartien Runde 8
Livepartien Runde 8
Livepartien Runde 8


Viele Gruesse
Martin


Liebe Roleksbesucher,

Roland Ekstroem hat sich heute hoechstwahrscheinlich eine GM-Norm gesichert!
7 Partien bei einer Performance von Elo 2600 sind gemaess den Aussagen des Hauptschiedsrichters dafuer noetig. Bis jetzt hat Roland 6 Partien gespielt bei einer Performance von Elo 2676! - ganz super!...und da wir morgen auf Armenien treffen, sollte der Gegner (ev. GM Sargissian) so stark sein, dass selbst eine Niederlage, an die ich bei Roland in der jetzigen Form (und dazu mit Weiss) kaum glauben kann, reichen wuerde...

Zum heutigen Match gegen Serbien...die Siegesserie ist leider zu Ende...aber das heutige 2-2 gegen die gastgebende Mannschaft ist trotzdem ein Erfolg....

Am 1. Brett fand Victor Kortchnoi mit Weiss gegen GM Ivanisevic in einem Nimzoinder nicht richtig ins Spiel und stand bald einmal schlecht. Sein Gegner konnte bald offene Linien und schoene Felder fuer seine Figuren besetzen und Victor Korchnoi stark unter Druck setzen...die Stellung von Weiss sah auch fuer mich Hobbyspieler sehr unschoen aus und ca. um den 40. Zug herum musste Victor Kortchnoi aufgeben. Etwas enttauescht meinte er *bisher war ich mit meiner Leistung an diesem Turnier zufrieden...nach heute nicht mehr....ich habe schrecklich gespielt und brauche eine Pause...ich spiele morgen nicht*...wir werden sehen. Es wird auf den Gegner und die Farbe ankommen, denke ich. Um 2200Uhr treffen wir uns wie immer in der Hotel-Lounge zu einer Runde Bitter Lemon, um die jeweils naechste Runde zu besprechen. (inzwischen ist Armenien als Gegner bekannt geworden)...




Am 2. Brett schien Yannick Pelletiers Gegner GM Solak mit Weiss starke Geschuetze gegen den e6-Sizilianer von Yannick aufzufahren...Tf1-e1-e3-g3 und Taf1 bei spaeter offener f-Linie... Yannick lief mit dem Koenig cool von e8 nach h7, um erst anschliessend den Turm ins Spiel zu bringen. Eine Zeit lang hatte ich etwas Angst um Yannicks Stellung, aber er meisterte die Probleme souveraen und konnte durch Zugwiederholung das Remis erreichen.

Am 3. Brett hatten wir Roland Ekstroem, der uns den Match rettete. Gepuscht mit mehreren Bananen setzte er seinen Gegner GM Vuckovic in einem Gruenfeldinder (mit 6. Ld2 in der Hauptvariante) unter Druck. Die schwarze Stellung war recht passiv und Roland meinte nach der Partie, dass er nicht das Gefuehl hatte, gegen einen 2600er zu spielen...tatsaechlich schien die Partie wie von selbst zu laufen und mit einer schoenen Kombination konnte Roland die im positionell-aktiven Stil gefuehrte Partie sehenswert abschliessen.

Am 4. Brett kam bei Joe Gallagher die Rauser-Variante des Sizilianers auf das Brett. Die Stellung wurde bald kompliziert mit vielen taktischen Wendungen, mit denen ich mich nicht im Detail beschaeftigte. Gemaess den Aussagen von Joe hatte er zwischendurch einmal Stellungsglueck, indem er eine wichtige Variante zu spaet gesehen hatte, diese aber gluecklicherweise fuer ihn haelt. Gegen Ende der Partie forcierte Joe im Endspiel Dame-Laeufer-3 Bauern fuer Joe gegen Dame-Springer-drei Bauern das remis, was uns gleichzeitig mit Rolands Sieg das 2-2-Unentschieden rettete.

Bo. 25 SUI Switzerland (SUI) Rtg - 17 SRB Serbia 1 (SRB 1) Rtg 2 : 2
6.1 GM Korchnoi Viktor 2566 - GM Ivanisevic Ivan 2614 0 - 1
6.2 GM Pelletier Yannick 2589 - GM Solak Dragan 2583 ½ - ½
6.3 IM Ekstroem Roland 2488 - GM Vuckovic Bojan 2600 1 - 0
6.4 GM Gallagher Joseph G 2464 - GM Perunovic Milos 2572 ½ - ½



Der amtierende Olympiameister Armenien verlor den Spitzenkampf gegen Russland und trifft auf die Eidgenossen in der letzten Runde.


Ab 13.00 Uhr gibt es:
Livepartien Runde 9
Livepartien Runde 9
Livepartien Runde 9




Viele Gruesse und bis morgen
Martin


Liebe Roleksbesucher,


es hat nicht sollen sein...wir sind haarscharf an der Sensation vorbeigeschrammt...1,5-2,5 gegen den Olympiasieger Armenien.




An Brett 1 ueberraschte GM Aronian Yannick Pelletier mit 4...a6 im Slawisch. Yannick verbrauchte ziemlich viel Zeit und entschied sich dann fuer eine Variante mit Damentausch...im Anschluss spielte GM Aronian ungenau und liess sich auf eine Stellung ein, bei der selbst ich dachte, Fritz wuerde jetzt diese Stellung fuer Yannick mit Weiss gewinnen...und tatsaechlich investierte Yannick nun einen Grossteil an Bedenkzeit (ich schaetze ca. 40 Minuten), um letztlich *nur* einen Bauern zu gewinnen um den Preis des Laeuferpaares, das dann doch als Kompensation angeschaut werden konnte. Dass in der Stellung allerdings mehr drin war, wurde mir dann noch bewusster, als Aronian entgegen seiner Art selbst dann mit angestrengtem Kopf am Brett sitzen blieb, als er gar nicht am Zug war....und tatsaechlich demonstrierte er im Anschluss an die Partie bei der Analyse die Gewinnvariante fuer Yannick...die Partie selber verlief anschliessend recht ausgeglichen...den Bauern gab Yannick gegen ein Remisendspiel zurueck.

Florian Jenni spielte am 2. Brett gegen GM Akopian eine verrueckte taktische Partie...eine Zeit lang sah es aus, als ob Florian im Angriffswirbel des Gegners keine 25 Zuege ueberleben wuerde...dann verzog sich aber der Rauch und als Kompensation fuer den Minusbauern hatte Florian den gegnerischen Laeufer auf a2 ausser Spiel gesetzt...als dann spaeter auch noch der zweite Laeufer von GM Akopian ploetzlich keine Felder mehr hatte, konnte Florian das Materialverhaeltnis zu seinen Gunsten veraendern...eine Figur mehr gegen zwei Bauern... und mit allerschoenster Endspieltaktik konnte er den 2700Elo-schweren Super-GM in die Knie zwingen...ich muss Florian noch fragen, aber ich koennte mir vorstellen, dass dies sein gewaltigster Sieg seiner Schachkarriere ist!

Am 3. Brett spielte Roland Ekstroem mit seiner bereits erreichten GM-Norm im Ruecken gegen GM Sargissian 1. e4... Er hatte die italienische Partie bis zum 14. Zug in der Vorbereitung auf dem Brett und stand ausgeglichen. Es entwickelte sich eine zaehe Partie, welche die Remisbreite lang Zeit nicht verliess...selbst bis lange nach dem 40. Zug nicht...das war die Zeit, als wir von der Sensation zu traeumen wagten, hatten wir doch beim Stand von 0.5-0.5 (Remis Pelletier-Aronian) eine Gewinnstellung (Florian) und neben Rolands Stellung auch diejenige von Joe Gallagher am 4. Brett, welche eigentlich nicht zu verlieren war....nun, Roland spielte dann irgendwo unmerklich ungenau, so dass der Druck GM Sargissians langsam offensichtlicher wurde...und Roland die Stellung nach langem Kampf aufgeben musste.

Am 4. Brett stand Joe Gallagher gegen GM Petrosian auch lange ausgeglichen. Mit moeglicherweise (zu) viel Kampfgeist versuchte Joe auf Gewinn zu spielen, was grossen Respekt verdient...waere seine Strategie naemlich aufgegangen, haetten wir wohl einen der groessten sportlichen Erfolge der Schweizer Schachgeschichte feiern koennen...leider ueberzog Joe die Stellung und musste ebenfalls nach grossem Kampf aufgeben...dies besiegelte die unverdiente Niederlage in diesem Duell gegen Armenien.

Fuer mich ist somit der erste grosse Event als Coach zu Ende gegangen. Ich habe eine sehr kampfstarke Schweizer Mannschaft mit einem grossen Zusammenhalt betreuen duerfen. Mit dem Resultat bin ich trotz dieser aergerlichen Schlussniederlage sehr zufrieden.

Bo. 25 SUI Switzerland (SUI) Rtg - 3 ARM Armenia (ARM) Rtg 1½:2½
4.1 GM Pelletier Yannick 2589 - GM Aronian Levon 2773 ½ - ½
4.2 GM Jenni Florian 2500 - GM Akopian Vladimir 2698 1 - 0
4.3 IM Ekstroem Roland 2488 - GM Sargissian Gabriel 2678 0 - 1

1. Runde: Schweiz (Nr. 24) - Ukraine (5) 2½:1½ (GM Kortschnoi - GM Wolokitin ½:½, GM Jenni - GM Efimenko ½:½, IM Ekström - GM Droschdowski ½:½, GM Gallagher - GM Kryworuschko 1:0). Kroatien (20) - Russland (1) 2:2. Aserbeidschan (2) - Österreich (21) 3:1. Dänemark (22) - Armenien (3) 1:3. Bulgarien (4) - Italien (23) 1½:2½. Israel (6) - Montenegro (25) 2½:1½.

2. Runde: Schweiz - Ungarn (10) 1:3 (Kortschnoi - GM Almasi 0:1, GM Pelletier - GM Berkes 0:1, Jenni - GM Gyimesi ½:½, Ekström - GM Ruck ½:½). England - Aserbeidschan 1½:2½. Armenien - Rumänien 2½:1½. Slowenien - Israel 1½:2½. Tschechien - Spanien 1:3. Frankreich - Georgien 1½:2½.

3. Runde: Frankreich (9) - Schweiz 2½:1½ (GM Bacrot - Kortschnoi 1:0, GM Fressinet - Pelletier ½:½, GM Edouard - Ekström ½:½, GM Feller - Gallagher ½:½). Aserbeidschan - Deutschland 2½:1½. Armenien - Serbien 1½:2½. Spanien - Israel 1½:2½. Georgien - Ungarn 2½:1½. Italien - Russland 1:3. Polen - Holland 2½:1½.

4. Runde: Finnland (31) - Schweiz 2:2 (GM Nyback - Kortschnoi 1:0, IM Karttunen - Pelletier 0:1, IM Agopow - Jenni 1:0, FM Luukkonen - Gallagher 0:1). Israel - Aserbeidschan 1½:2½. Serbien - Georgien 1:3. Russland - Holland 2:2. Serbien II - Armenien 1:3. Deutschland - Griechenland 2:2. Dänemark - Spanien 1½:2½.

5. Runde: Schweiz - Bosnien-Herzegowina (32) 3:1 (Kortschnoi - GM Dizdarevic 1:0, Pelletier - IM Stojanovic ½:½, Jenni - IM Bogut 1:0, Ekström - FM Galic ½:½). Georgien - Aserbeidschan 1½:2½. Israel - Russland 1:3. Frankreich - Armenien 2:2. Spanien - Serbien 2:2. Holland - Tschechien 2:2. Griechenland - Ukraine 1:3.

6. Runde: Kroatien (20) - Schweiz 1½:2½ (GM Stevic - Kortschnoi ½:½, GM Kozul - Pelletier ½:½, GM Saric - Jenni 0:1, GM Jankovic - Gallagher ½:½). Aserbeidschan - Russland 2:2. Ukraine - Georgien 2:2. Armenien - Spanien 3:1. Holland - Frankreich 2:2. Serbien - Ungarn 2:2. Tschechien - Bulgarien 2½:1½.

7. Runde: England (18) - Schweiz 1½:2½ (GM Adams - Kortschnoi ½:½. GM McShane - Pelletier ½:½. GM Conquest - Jenni ½:½. GM Gordon - Ekström 0:1). Aserbeidschan - Armenien 1½:2½. Russland - Georgien 2½:1½. Tschechien - Ukraine ½:3½. Ungarn - Israel 2:2. Polen - Frankreich 2½:1½. Serbien - Holland 1½:2½.

8. Runde: Schweiz - Serbien (17) 2:2(Kortschnoi - GM Ivanisevic 0:1, Pelletier - GM Solak ½:½, Ekström - GM Vuckovic 1:0, Gallagher - GM Perunovic ½:½). Armenien - Russland 1½:2½. Polen - Aserbeidschan 1:3. Ukraine - Holland 2:2. Georgien - Israel 1½:2½. Spanien - Ungarn 3:1.

9. Runde: Schweiz - Armenien (3) 1½:2½ (Pelletier - GM Aronjan ½:½, Jenni - GM Akopjan 1:0, Ekström - GM Sargissjan 0:1, GM Gallagher - GM Petrosjan 0:1). Russland - Spanien 2:2. Holland - Aserbeidschan 1½:2½. Israel - Ukraine 1:3. Deutschland - Rumänien 2½:1½. Tschechien - Polen 1½:2½.


1. Aserbeidschan

Schlussrangliste nach 9 Runden: 1. Aserbeidschan 15 (22). 2. Russland 14 (22½). 3. Ukraine 13 (23). 4. Armenien 13 (21½). 5. Deutschland 12 (21½). 6. Spanien 12 (21). 7. Polen 12 (20½). 8. Ungarn 11 (21). 9. Holland 11 (20½). 10. Serbien 11 (20). 11. Israel 11 (18). 12. England 10 (19½). 13. Georgien 10 (19/180½). 14. Rumänien 10 (19/167). 15. Schweiz 10 (18½). – 38 Teams.

Einzelbilanz der Schweizer: GM Viktor Kortschnoi 2½ Punkte aus 8 Partien (ELO-Performance: 2496), GM Yannick Pelletier 4/8 (2597), GM Florian Jenni 4½/7 (2670), IM Roland Ekström 4/7 (2619/GM-Norm), GM Joe Gallagher 3½/6 (2594).


1. Russland


Damen. Schlussrangliste: 1. Russland 16 (26). 2. Georgien 16 (24). 3. Ukraine 12 (20/188). 4. Aserbeidschan 12 (20/183). 5. Armenien 11 (21/192). 6. Frankreich 11 (21/165). – 28 Teams (ohne Schweiz).


Herrenschlussrangliste

Damenschlussrangliste

Viktor
Yannick
Florian
Roland
Joe











Die 10 Tage waren fuer mich eine eindrueckliche Erfahrung und haben mir eine tiefere Ahnung von dem gegeben, was Spitzenschach heutzutage bedeutet.

Ich verabschiede mich hiermit von diesem Blog. Es hat mir viel Spass gemacht, Euch taeglich meine Eindruecke von den Spielen zu schildern und etwas ueber das Drumherum zu erzaehlen.

Ich hoffe, Euch hat es auch gefallen.

Viele Gruesse und alles Gute!



Martin Leutwyler